22. April 2026
Flix berechnet über 200.000 Tonnen vermiedenes CO₂ im Jahr 2025 im DACH Raum dank seiner Fahrgäste
+++ CEO André Schwämmlein: «Jeder sollte die Möglichkeit haben, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Das zu ermöglichen, ist unsere Verantwortung.»
+++ Flix veröffentlicht seinen vierten freiwilligen ESG-Bericht, der die ESG-Aktivitäten des vergangenen Jahres zeigt.
+++ Nachhaltigkeit durch Reichweite: Das Flix-Netz verbindet auch kleinere Städte ohne Anschluss ans Schienennetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und reduziert so die Abhängigkeit vom Auto dort, wo es am meisten gebraucht wird.
Im Jahr 2025 haben Flix-Fahrgäste in Deutschland, Österreich und der Schweiz schätzungsweise 224.000 Tonnen CO₂ vermieden – allein dadurch, dass sie sich für den Fernbus oder Fernzug statt für Auto oder Flug entschieden haben. Grundlage sind Berechnungen im Vergleich zu alternativen Verkehrsmitteln.[1] Weltweit geht Flix von 1,5 Millionen Tonnen vermiedenem CO₂ aus.
Angesichts steigender Kosten für Autofahrten und Flugtickets wird die Reise mit dem Fernbus nicht nur zu einer günstigen, sondern auch zu einer komfortablen und verfügbaren Alternative – wie auch im heute veröffentlichten vierten Nachhaltigkeitsbericht deutlich wird.
Fernbus- und Fernzugreisen zu und von rund 300 Zielen im DACH-Raum tragen 2025 maßgeblich zu CO₂-Einsparungen bei
Mehr Menschen im kollektiven Verkehr bedeuten weniger private Autos auf den Straßen. 50 Fahrgäste in einem Bus können bis zu 50 Autos ersetzen – mit spürbarem Effekt für die Umwelt und weniger Verkehr auf den Straßen.
Auf Basis von gesammelten Daten[2] verursacht eine Person, die in Deutschland mit FlixBus reist, im Durchschnitt mindestens fünfmal weniger CO₂ pro Kilometer als bei derselben Strecke mit dem Auto. Konkret kann eine Fahrt mit FlixBus von Berlin nach Hamburg die CO₂-Emissionen im Vergleich zum privaten Pkw um 84 % senken – und liegt damit nahezu auf dem Niveau des Schienenfernverkehrs, wo eine Fahrt 92 % der CO₂ Emissionen im Vergleich zum privaten Pkw vermeiden kann. Im Vergleich zu Inlandsflügen ist die Einsparung pro Person sogar noch höher: Hier entstehen pro Kilometer bis zu zehnmal weniger CO₂.
Das zeigt: Bezahlbarer kollektiver Verkehr ist eine realistische Lösung für alle, die ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren möchten – gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheiten im Auto- und Flugverkehr.
«Jeder sollte die Möglichkeit haben, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit unseren Partnern bauen wir unser Netzwerk weiter aus, um noch mehr Menschen Zugang zu bezahlbarem, kollektivem Reisen zu ermöglichen. Viele einzelne Entscheidungen können gemeinsam große Veränderungen bewirken. Diese Transformation zu ermöglichen, ist unsere Verantwortung», sagt André Schwämmlein, CEO und Mitgründer von Flix.
Parallel treibt Flix die Flottentransformation weiter voran und testet emissionsärmere Alternativen zu Diesel, etwa Elektroantriebe und Biokraftstoffe. Trotz bestehender Herausforderungen – etwa bei Infrastruktur und Technologie – arbeitet Flix gemeinsam mit Partnern aus der Branche an weiteren Fortschritten: 2025 waren rund 120 Busse mit alternativen Antrieben und Kraftstoffen im Einsatz.
Soziale Nachhaltigkeit durch Reichweite: Fernbus stärkt Mobilität im ländlichen Raum
Gerade dort, wo die Bahninfrastruktur fehlt oder unzureichend ist, bieten Fernbusse eine wichtige Möglichkeit, die Abhängigkeit vom Auto zu reduzieren und damit auch den individuellen CO₂-Fußabdruck. Von mehr als 250 Reisezielen in Deutschland haben 33 % weniger als 20.000 Einwohner – viele davon mit eingeschränktem oder ohne Bahnanschluss. In der Schweiz, die eine sehr starke und hoch entwickelte Schienenanbindung hat, sind es 10 %, während in Österreich sogar 43 % der Ziele weniger als 20.000 Einwohner haben.
Weitere Informationen sind im ESG-Bericht 2025 einsehbar.
[1] Flix’s Avoided emissions Methodology 2025.
[2] Für einen Vergleich der Emissionsfaktoren verschiedener Verkehrsmittel, s. Flix’s Avoided emissions Methodology 2025, S. 8-9.
Über Flix
Flix hat sich zum Ziel gesetzt, den öffentlichen Personenfernverkehr mit nachhaltigen und erschwinglichen Fernbus- und Bahnreisen zu verändern und ist in mehr als 40 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Das Markenportfolio von Flix umfasst FlixBus, FlixTrain, Kamil Koç und Greyhound. Seit der Gründung im Jahr 2013 hat Flix mit seinem Asset-light-Geschäftsmodell und einer innovativen Technologieplattform schnell marktführende Positionen im Bereich Fernbusreisen in Europa, Nordamerika sowie der Türkei erreicht und expandierte weiter nach Südamerika und in den asiatisch-pazifischen Raum.
Angetrieben durch das wachsende Bewusstsein für nachhaltiges Reisen hat sich Flix der Science Based Target Initiative (SBTi) angeschlossen, die einen wissenschaftlich fundierten Rahmen für die Dekarbonisierung vorgibt. Im April 2024 bestätigte die SBTi die kurzfristigen Ziele zur Emissionsreduktion von Flix und somit, dass die Unternehmensstrategie mit den globalen Klimazielen im Einklang steht.
Flix betreut die kommerzielle Seite des Geschäfts, wie die Netzplanung, Preisgestaltung und Betriebskontrolle, Marketing und Vertrieb, Qualitätsmanagement und die kontinuierliche Produktentwicklung mit einem datengesteuerten Ansatz. Das Tagesgeschäft führen bewährte Flix-Partner durch. Diese innovative Kombination der Technologie- und Vertriebsplattform von Flix mit der traditionellen Personenbeförderung hat das europäische Start-up zu einem führenden, weltweit expandierenden Travel-Tech-Unternehmen gemacht.
Weitere Informationen finden Sie unter corporate.flix.com/de.